Hundeverhaltensberater Ausbildung
Inhaltsverzeichnis Pferdeverhaltenstrainer
Als Hundeverhaltensberater Hundehalter kompetent beraten und unterstützen
Um als Hundeverhaltensberater mit Hunden und ihren Haltern professionell arbeiten zu können, brauchst du zu gleichen Teilen ein umfangreiches theoretisches Wissen ebenso wie jede Menge praktische Erfahrung, sowohl im Bereich der Verhaltensanalyse und des Ausdrucksverhaltens der Hunde als auch in der Beratung und Begleitung der Hundehalter.
Hierbei steht der Tierschutz- und Tierwohl-Gedanke an erster Stelle. Zudem erwirbst du umfangreiches Wissen und umfangreiche Fertigkeiten im Umgang mit deinen zukünftigen Kunden, sodass du deine Ideale und Ziele vertreten, wissenschaftlich argumentieren und im praktischen Training umsetzen kannst.
Die ATN hat dir ein Paket geschnürt, das dich in 24 Monaten umfassend auf deinen neuen Traumberuf vorbereitet.
Alle Fakten zur Ausbildung Hundeverhaltensberatung
Ziel unseres Lehrgangs ist die Ausbildung von professionellen Dienstleistern in der Hundeszene, die sich mit Verhaltensstörungen des Hundes, deren Entstehung und Therapie befassen.
Hunde aller Art, unabhängig von Rasse, Alter und Geschlecht.
Für die Zulassung zum Lehrgang musst du mindestens 18 Jahre alt und geschäftsfähig sein. Mehr unter Zugangsvoraussetzungen.
Starte, wann du willst und lege sofort los! Die Anmeldung erfolgt durch die bequeme Buchung über unseren Online Shop.
Der Hundeverhaltensberater-Lehrgang umfasst diverse aufeinander abgestimmte Pakete aus Online-Skripten und interaktiven Tutorenaustausch.
Fernlehrgang mit ergänzendem Praxislehrgang „Hundeverhaltenstraining“ (kostenpflichtig)
So flexibel, wie du bei uns lernen kannst, kannst du auch deine Studiendauer individuell verlängern oder verkürzen. Hast du gerade Zeit und bearbeitest mehrere Lektionen in einem Monat, verkürzt du einfach die Dauer. Oder du nutzt unsere kostenlosen Verlängerungsmonate und lässt es etwas gemütlicher angehen? Entscheide selbst, was für dich passt und informiere dich gerne im ATN Sekretariat.
3.480.- Euro, zahlbar in 24 monatlichen Raten à 145.- Euro.
Bei der ATN kostet dich die Ratenzahlung keinen Cent Aufpreis. Sie ist unser Standard-Bezahlmodell, um möglichst allen Interessierten eine Chance auf ihre Weiterbildung zu ermöglichen.
An Prüfungsgebühren fallen zusätzlich 170 Euro für die schriftliche Prüfung an.
Ein aufeinander abgestimmtes Spezialistenteam aus allen relevanten Bereichen begleitet dich während deiner Ausbildung und bereichert dich mit fundiertem Wissen.
Profitiere von dem sehr umfangreichen, aktuellen und abwechslungsreich gestalteten Unterrichtsmaterial und dem direkten Austausch mit anderen Schülern und Tutoren.
Was sagen unsere Schüler und Absolventen? Überzeuge dich selbst, zum Beispiel auf FernstudiumCheck.de – unsere Schüler und Absolventen bescheinigen uns durch zahlreiche positive Bewertungen die erstklassige Ausbildungsqualität.

VDTT anerkannt
Berufsverband der Tierverhaltensberater und -trainer e.V.

ZFU zugelassen
Staatliche Zulassungsstelle für Fernlehrgänge
Fernlehrgang Hundeverhaltensberatung
Den Fernlehrgang schließt du mit dem Titel Hundeverhaltensberater ab.
Praxislehrgang Hundeverhaltenstraining
Praxismodule zu Training und Anleitung, Einschätzung des Umfelds, Anamnese und Gesprächsführung.
Fernlehrgang mit Praxis: Berater und Trainer
Mit Abschluss des Fernlehrgangs und der Praxismodule kannst du als Hundeverhaltensberater und Hundeverhaltenstrainer arbeiten.
Alle Fakten zum Praxislehrgang Hundeverhaltenstraining
Praxis zur Ausbildung Verhaltensberatung
Ziel ist der Erwerb aller praktischen Fähigkeiten und Kompetenzen, um erfolgreich als Hundeverhaltensberater zu arbeiten.
Beginn der ersten Seminare des Praxislehrgangs frühestens sieben Monate nach Start der Ausbildung Hundeverhaltensberatung.
Die Anmeldung zum Praxislehrgang erfolgt durch die bequeme Buchung über unseren Online Shop. Bei gleichzeitiger Buchung beider Lehrgänge sparst du 288.- €.
Der Praxislehrgang setzt sich zusammen aus:
- 9 zwei- bis viertägigen Praxisseminaren (18 Tage Präsenz)
- 4 Tage Online
- 30 Stunden Online-Fallbesprechungen
Beginn der ersten Seminare des Praxislehrgangs frühestens sieben Monate nach Start der Ausbildung Hundeverhaltensberatung.
Die Anmeldung zum Praxislehrgang erfolgt durch die bequeme Buchung in unserem Online Shop.
Hier findest du die aktuellen Standorte der Praxisseminare. Bitte beachte, dass es immer zu Änderungen kommen kann und auch weitere Standorte hinzukommen.
Deutschland:
- Oberursel/HE
- Weinstadt/BW
- Zell im
- Fichtelgebirge/BY
- Langenhagen/NS
- Engen/BW
- Schöppingen/NR
Schweiz:
- Frienisberg Seedorf/BE
So flexibel, wie du bei uns lernen kannst, kannst du auch deine Studiendauer individuell verlängern oder verkürzen. Hast du gerade Zeit und bearbeitest mehrere Lektionen in einem Monat, verkürzt du einfach die Dauer. Oder du nutzt unsere kostenlosen Verlängerungsmonate und lässt es etwas gemütlicher angehen? Entscheide selbst, was für dich passt und informiere dich gerne im ATN Sekretariat.
2.880,– Euro*, zahlbar in 24 Raten à 120,– Euro bei gemeinsamer Buchung des Lehrgangs „Hundeverhaltensberatung“ und des Praxislehrgangs „Hundeverhaltenstraining“.
3.168.- Euro, zahlbar in 24 Raten à 132.- Euro bei Einzelbuchung unter Vorlage des Nachweises der vorausgesetzten Hundeverhaltensberater Ausbildung.
Bei der ATN kostet dich die Ratenzahlung keinen Cent Aufpreis. Sie ist unser Standard-Bezahlmodell, um möglichst allen Interessierten eine Chance auf ihre Weiterbildung zu ermöglichen.
An Prüfungsgebühren fallen zusätzlich 390 Euro für die mündlich-praktische Prüfung an. Bei Aufsicht eines Amtstierarztes einer Veterinärbehörde 590 Euro.
Hundeverhaltensberater Ausbildung + Praxis clever kombinieren
Dein Vorteile an der ATN: Mit oder ohne Praxis wählbar
Fernlehrgang ohne Praxis
Wenn du viel Erfahrung mit Hunden mitbringst, mit Mensch-Hunde-Teams arbeiten möchtest und auch die § 11-Zulassung hast, bist du im Fernlehrgang Hundeverhaltensberatung bestens aufgehoben, um dein Wissen auf ein solides Fundament zu stellen.
Im gemeinsamen Austausch mit Dozenten, Tutoren und Mitschülern bringst du deine Kenntnisse auf den neuesten Stand und gewinnst so das Vertrauen deiner zukünftigen Kunden.
Sich selbst die Praxis nachträglich anzueignen ist mühsam, langwierig und häufig eher schwierig. Es lohnt sich, Handling und Knowhow des Trainings, der Anamnese und der Kundenberatung im Rahmen des Praxislehrgangs „Hundeverhaltenstraining“ zu erwerben. Denn nur mit der nötigen Begleitung kommst du zügig und sicher ans Ziel.
Mit Praxislehrgang
Wer wenig Praxiserfahrung mitbringt und professionell arbeiten möchte, bucht den Fernlehrgang zusammen mit dem Praxislehrgang „Hundeverhaltenstraining“.
So eignest du dir die Kenntnisse in Theorie und Praxis an, die für den § 11 erforderlich sind und erwirbst all die Kompetenzen, die du brauchst, um erfolgreich am Markt zu bestehen.
Du schließt deine Ausbildung mit einer praktisch-mündlichen Prüfung ab, die von vielen Veterinärämtern für den Erwerb der Bescheinigung der Sachkunde nach § 11 TierSchG anerkannt werden.
Bringst du bereits Trainingskompetenzen mit, profitierst du dennoch sehr von unserem Praxislehrgang mit seinen kreativen, modernen und auf den individuellen Fall abgestimmten Ansätzen in Training, Anamnese und Beratung.
IHK Lehrgang inklusive
Wenn du den Fernlehrgang Hundeverhaltensberater in Kombination mit dem Praxislehrgang Hundeverhaltenstrainer buchst, bekommst du den anerkannten Zertifikatslehrgang „Betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen für Tiertraining“ mit wertvollem Business Wissen kostenlos dazu:
- Starke Kooperation: Profitiere von unserer exklusiven Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein
- Sicher in die Selbstständigkeit: Du lernst praxisnah alles Wichtige über Marketing, Steuern und Recht, um dein Traum-Business von Tag eins an auf solide Beine zu stellen.
- Wertvoller Doppel-Abschluss: Neben deinem fundierten ATN-Abschluss erhältst du nach der Prüfung ein anerkanntes IHK-Zertifikat, das deine Professionalität schwarz auf weiß belegt.
Inhalte der Ausbildung Hundeverhaltensberater
Spezialwissen
Hundeverhaltensberatung ist ein enorm umfangreiches und anspruchsvolles Fachgebiet. Es reicht bei weitem nicht aus, nur ein „Hundenarr“ zu sein und ein geschicktes Händchen für die Arbeit mit Hunden zu haben.
Professionelle Verhaltensberatung setzt umfangreiches, interdisziplinäres Spezialwissen auf dem Gebiet der allgemeinen und speziellen Ethologie, der allgemeinen und klinischen Psychologie, der Haltung und Gesundheit sowie des praktischen Verhaltenstrainings und der Verhaltenstherapie voraus.
Du teilst dir das Berufsfeld mit den klassischen Hundetrainern und bist Anlaufstelle für viele verzweifelte und Hilfe suchende Hundehalter. Oft ist es gerade die interspezifische Beziehung zwischen Hund und Mensch, die zu Missverständnissen und Problemsituationen führt.
Von der Art Hund zum Individuum
Im Zentrum des ersten Teils deiner Ausbildung zum Verhaltensberater steht der Hund zunächst als Art, mit seinen allgemeinen biologischen Grundlagen, Bedürfnissen und Besonderheiten. Doch kein Hund gleicht dem anderen. In der nächsten Phase deiner Ausbildung stehen dann die individuellen und ontogenetischen Besonderheiten im Vordergrund.
Persönlichkeit und Befindlichkeit
Die Themen Persönlichkeit, Befindlichkeit und ihre Erscheinungsformen im Ausdrucksverhalten beim Tier sind in den letzten Jahren ganz massiv in den Fokus der verhaltensbiologischen Forschung getreten und stellen einen zentralen Themenkreis deiner Ausbildung dar.
Die Ergebnisse dieser Untersuchungsreihen sind nicht nur mehr als aufschlussreich, sondern auch von größter praktischer Relevanz.
Die Abgrenzung von unerwünschtem und Problemverhalten
Eine deiner Hauptaufgaben wird es sein, zu unterscheiden, ob ein Verhalten, das vom Halter als „problematisch“ beschrieben wird, eine echte Verhaltensstörung ist oder ein Normalverhalten, welches aber von der Bezugsperson missverstanden oder nicht akzeptiert wird.
Möglicherweise hat der Klient selbst, wenn auch unwissentlich, dieses Verhalten antrainiert. Möglicherweise deckt sich das Verhalten auch nur nicht mit den Erwartungen oder Wünschen des Halters und wird daher als „problematisch“ empfunden.
Der Alltag und die Lebenswelt des Hundes sind von der seines Halters nicht zu entkoppeln. Die Bezugsperson erschafft und steuert im Grunde alle Lebensbereiche des Hundes, vom Wach-Schlaf-Rhythmus bis hin zu den Lösephasen. Dieser Faktor wird bei vielen Verhaltensanalysen nicht genug berücksichtigt.
Deine Kompetenzen
Im Zuge der Hundeverhaltensberater Ausbildung erwirbst du Fertigkeiten in folgenden Bereichen:
- Analyse und Interpretation des individuellen Hundeverhaltens an konkreten Kasuistiken
- Beratungskompetenzen im Umgang mit dem Tierhalter
- Optimierung von Haltungsbedingungen und Enrichment
- Entwurf individueller Trainingspläne für unerwünschte Verhaltensweisen und psychische Störungen
- Anleiten der Hundehalter bei den Trainingsmaßnahmen
- Sensibilisierung auf und Erkennen von verhaltensmedizinischen Symptomen
Darüber hinaus erwirbst du umfassende Kenntnisse in den folgenden Bereichen:
- Rechtliche Vorschriften und Verordnungen sowie der ethischen Rahmenbedingungen sowie Anwendung und Durchsetzung dieser Regelungen
- Bedarfsdeckung und Bedürfnisbefriedigung der Hunde nach dem Tierschutzgesetz
Hinter jedem Verhalten steckt ein Warum – und genau dort beginnt eine gute Beratung.
ATN Akademie
In der Ausbildung Hundeverhaltensberater lernst du:
Verhaltensanalyse – Trainingskonzept – Therapiekonzept
Erst wenn all die unterschiedlichen Aspekte von unerwünschtem und Problemverhalten klar differenziert und benannt werden können, ist eine fundierte Verhaltensanalyse möglich, die die Identifikation von echten Verhaltensstörungen und ihren Ursachen zulässt.
Im Zuge der Ausbildung zum Verhaltensberater wirst du also nicht nur lernen, bei deinen Analysen alters-, rasse-, geschlechts- und umweltspezifisches Normalverhalten zu erkennen, sondern in besonderem Maße auch den Halter mit seinen Grenzen und Möglichkeiten ebenso wie seiner Lebensumwelt und deren Auswirkungen auf das Verhalten der Hunde ins Kalkül zu ziehen und – basierend auf diesen Erkenntnissen – hochindividuelle Trainings- und Therapiekonzepte zu entwerfen.
Der Halter als entscheidender Faktor
In den Seltensten Fällen haben es Verhaltensberater allein mit einem Hund zu tun.
In der Regel sind es die Halter oder im Falle von Tierschutzhunden die Betreuer eines Hundes, die sich wegen einer oder mehrerer problematischer Verhaltensweisen an den Verhaltensberater wenden.
Es gilt, die Informationen, die du von diesen Personen erhältst, mit deinen Beobachtungen abzugleichen, zu nivellieren und in Einklang zu bringen.
Daher befasst sich der zweite Teil deiner Ausbildung mit den Schwierigkeiten, die sich durch die Haltung und den Umgang des Menschen mit den Hunden ergeben.
Angewandte Wissenschaft
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse ermöglichen und rechtfertigen, den einzelnen Hund im Zuge der Verhaltensanalyse und Therapie hoch differenziert zu untersuchen und individuelle Lösungskonzepte und Therapieformen zu entwickeln. Besonders wichtig ist hierbei, dass du nicht nur auf bereits bestehende Forschung zurückgreifen kannst, sondern im Zuge der Ausbildung auch erlernst, selbst wissenschaftlich zu arbeiten und so Datensätze zu erzeugen, die nicht nur dem Qualitätsmanagement deiner Arbeit nutzen, sondern auch für weitere Forschung verwendet werden können.
Erst diese beiden Bereiche zusammen ermöglichen es dir, individuelle Verhaltensweisen und Anpassungsmuster zu identifizieren und adäquat zu interpretieren.
Jetzt Hundeverhaltensberater werden
Für wen ist der Lehrgang geeignet?
Der Lehrgang zum Hundeverhaltensberater richtet sich an alle, die das Verhalten von Hunden fundiert verstehen und Menschen bei der Lösung von Verhaltensproblemen kompetent unterstützen möchten. Er eignet sich sowohl für angehende Hundeverhaltensberater als auch für Personen, die bereits mit Hunden arbeiten und ihr Fachwissen gezielt erweitern möchten.
Die Ausbildung ist ideal für die folgenden Zielgruppen:
- Hundetrainer und Hundeschulen, die ihr Angebot um die Verhaltensberatung erweitern möchten
- Hundehalter, die ein tieferes Verständnis für das Verhalten ihres eigenen Hundes entwickeln möchten
- Tierberufe und Fachkräfte, die ihre Kenntnisse im Bereich Hundeverhalten ergänzen möchten
- Quereinsteiger, die eine fundierte Qualifikation für den beruflichen Einstieg in die Hundeverhaltensberatung suchen
- Tierheimmitarbeiter und Tierschutzorganisationen, die Hunde mit besonderen Verhaltensauffälligkeiten besser einschätzen und begleiten möchten
Das Berufsbild Hundeverhaltensberater
Im Jahr 2020 gab es rund 10,1 Millionen Hundehalter in Deutschland mit mindestens einem Hund im Haushalt. Die Nutzbarkeit als Diensthunde, Rettungshunde oder Assistenzhunde ebenso wie sein Status als „bester Freund des Menschen“ hat ganz maßgeblich zu dieser enormen Popularität der Hunde beigetragen. Diese besondere „Nutzung“ ist es aber auch, die die Hunde immer wieder an die Grenzen ihrer Anpassungsfähigkeit bringt und Anlass für viele Missverständnisse und Vorurteile bietet.
Im Gegensatz zum Hundetrainer arbeitet der Verhaltensberater nicht mit der Modifikation von Normalverhalten, sondern ist Spezialist für Problemverhalten, Verhaltensstörungen und Stereotypien. Seine Aufgabe ist es, das Verhalten des Hundes und dessen Lebensumfeld zu analysieren und den Hundehalter ausführlich in allen Belangen rund um das (Problem-)Verhalten seines Hundes zu beraten und mit ihm gemeinsame Lösungsansätze zu erarbeiten.
Bewertungen zur Hundeverhaltensberater Ausbildung
Dies ist nur ein Auszug unserer über 400 Bewertungen bei Fernstudiumcheck.de.
Ablauf der Ausbildung zum Hundeverhaltensberater
Dauer der Ausbildung
- 24 Monate Ausbildung - nebenberuflich absolviert: Die reguläre Dauer des Hundeverhaltensberater Lehrgangs stellt sicher, dass du echtes Fachwissen und die nötige Sicherheit für deine spätere Praxis erwirbst.
- Verkürzte Ausbildung in Vollzeit: In Vollzeit kannst du den Lehrgang auch deutlich schneller absolvieren.
- Bei Buchung des Praxislehrgangs: Deine Ausbildungszeit verlängert sich durch die Praxis nur unwesentlich und dauert 24 bis 28 Monate. Du kannst mit dem Praxislehrgang nach den ersten sieben Lektionen des Hundeverhaltensberaters beginnen. Theorielektionen und Praxisseminare sind zeitlich und inhaltlich fein aufeinander abgestimmt.
- Smart & Mobil: Du studierst absolut zeit-, orts- und endgerätunabhängig – genau so, wie es am besten in dein Leben passt.
- Kostenfreie Verlängerung: Lerne ohne Druck. Wird dein Alltag mal stressiger, kannst du deine Studienzeit ganz unkompliziert und gratis um 6 Monate verlängern. Für noch mehr Zeit gibt es weitere Optionen - sprich uns dazu einfach an.
- Zeit für die Abschlussprüfung: Wir empfehlen, für die abschließende Prüfung eine Vorbereitungszeit von etwa zwei Monaten einzuplanen.
Prüfung und Abschluss
Um das Abschlusszeugnis „Hundeverhaltensberater“ zu erlangen, schließt du die Ausbildung mit einer umfangreichen schriftlichen Abschlussprüfung ab.
Auf diese wirst du im Laufe deiner Ausbildung gut vorbereitet. Du kannst deinen Wissensstand laufend überprüfen:
- durch Zwischenprüfungen am Ende der zentralen Skripten
- Hausaufgaben und
- freiwillige Selbstüberprüfungen
Hast du alle Praxismodule des Praxislehrgangs „Hundeverhaltenstraining“ absolviert, kannst du dich zusätzlich einer praktisch-mündlichen Prüfung (in Präsenz) unterziehen. Diese wird bei sehr vielen Veterinärämtern für den Erwerb der Bescheinigung der Sachkunde nach § 11 TierSchG anerkannt.
Arbeitest du in Deutschland und hast noch keinen § 11, legst du die praktisch-mündliche Prüfung in Präsenz im Beisein eines Amtsveterinärs ab.
Nach erfolgreich bestandener Prüfung erhältst du dein Abschlusszeugnis und darfst das oder die jeweiligen offiziellen ATN-Absolventenlogos verwenden. Nutze jetzt auch deine kostenlose Verlängerungszeit für weiteren Austausch mit den Dozenten.
Spezielle Regelungen der Länder für Prüfung und Abschluss
Der Beruf des Hundeverhaltensberaters ist zwar im eigentlichen Sinne nicht geschützt, aber durch § 11 Abs. 1 Nr. 8 (f) TierSchG in Deutschland staatlich geregelt.
In Deutschland unterliegst du seit Sommer 2014 nach § 11 Abs. 1 Nr. 8 (f) TierSchG der Erlaubnispflicht für Hundetrainer und Verhaltensberater, sofern du diese Tätigkeit gewerblich ausführen möchtest. Aus diesem Grund wird regelmäßig ein Amtsveterinär die praktische Prüfung zum „Hundeverhaltensberater & Verhaltenstrainer“ begleiten und damit für einen ordnungsgemäßen Ablauf im Sinne des Tierschutzes bürgen. Darüber hinaus ist unsere Prüfung so ausgerichtet, dass du allen Parametern entsprichst, auf die sich die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Umsetzung des § 11 verständigt hat. Die Erteilung einer § 11-Erlaubnis erfolgt in der Regel komplikationsfrei. Um sicherzugehen, solltest du dich im Vorfeld jedoch mit deinem Veterinäramt in Verbindung setzen.
In Österreich gibt es keine mit Deutschland vergleichbare Erlaubnispflicht für Hundeverhaltensberater.
Kombinierst du deine ATN-Ausbildung „Hundeverhaltensberater & Verhaltenstrainer“ (Theorie und Praxis) mit der ATN-Ausbildung zum Hundetrainer, eröffnen sich dir ganz neue Wege.
Denn du hast als Hundetrainer generell nach mindestens zwei Jahren Berufspraxis die Möglichkeit, das freiwillige Gütesiegel „Tierschutzqualifizierter Hundetrainer“ zu erwerben. Dazu musst du dich einer theoretischen und praktischen Prüfung durch das Messerli-Institut der Universität Wien unterziehen. Durch die enge Zusammenarbeit, bzw. die Beteiligung des Messerli-Instituts an unserer Hundetrainerprüfung, erhältst du als ATN-Schüler Vorteile: Du kannst direkt, also auch ohne mehrjährige Berufspraxis, zur Prüfung gehen. Dabei wird dir die bestandene praktische ATN Hundetrainer Prüfung anerkannt, sodass lediglich die theoretische Prüfung des Messerli-Institutes bestanden werden muss, um den Titel „Tierschutzqualifizierter Hundetrainer“ führen zu dürfen.
ATN-Absolventen der Ausbildung zum „Hundeverhaltensberater & Verhaltenstrainer (Theorie und Praxis)“ aus der Schweiz haben die Möglichkeit, die eintägige Schulung „Weiterbildung zur NHB Fachperson“ zu buchen. Der Erwerb dieser Qualifikation ermöglicht es dir, Halterschulungen für das NHB (Nationales Halter Brevet) anzubieten und dich dadurch gegenüber der Konkurrenz hervorzutun.
In der Schweiz gibt es keine mit Deutschland vergleichbare Erlaubnispflicht für Hundeverhaltensberater. In der Schweiz gibt es allerdings von Kanton zu Kanton unterschiedliche Regelungen. Daher erkundige dich bitte bei deinem kantonalen Veterinäramt.
Jetzt Hundeverhaltensberater werden
Rahmenbedingungen der Hundeverhaltensberater Ausbildung
Kosten der Ausbildung
Im Rahmen der ATN Hundeverhaltensberater Ausbildung mit dem Angebot des ergänzenden Praxislehrgangs erwirbst du ein umfangreiches Leistungspaket.
Kosten Lehrgang Hundeverhaltensberatung:
3.480.- Euro, zahlbar in 24 monatlichen Raten à 145.- Euro.
Für die schriftliche Abschlussprüfung fallen zusätzlich 170.- Euro an.
Im bestens auf die Ausbildung Hundeverhaltensberatung abgestimmten Praxislehrgang „Hundeverhaltenstraining“ erwirbst du all die Fähigkeiten, um Mensch und Hund in der Praxis anzuleiten und zu begleiten.
Kosten Praxislehrgang “Hundeverhaltenstraining”:
2.880,– Euro*, zahlbar in 24 Raten à 120,– Euro
Für die mündlich-praktische Abschlussprüfung fallen zusätzlich 390.- Euro an, bei Aufsicht eines Amtstierarztes einer Veterinärbehörde 590.- Euro.
*Bei gemeinsamer Buchung des Lehrganges „Hundeverhaltensberatung“ und des Praxislehrgangs „Hundeverhaltenstraining“ sparst du 288,- Euro.
Rechtsgrundlagen
Der Beruf des Hundeverhaltensberaters ist bisher nicht einheitlich staatlich geregelt. Grundsätzlich gilt:
In Deutschland darfst du nur mit Zulassung zu § 11 Absatz I, Nr. 8 (f) TierSchG Hunde trainieren oder deine Kunden praktisch anleiten. Allerdings gibt es keine bundesländerübergreifende Regelung, sodass eine Rücksprache mit dem eigenen Veterinäramt unverzichtbar ist.
In Österreich und in der Schweiz gibt es keine, der deutschen entsprechende Gesetzesregelung für das professionelle Training mit Hund und Mensch.
In der Schweiz gibt es kantonspezifische Regelungen. Erkundige dich bitte daher direkt bei deinem kantonalen Veterinäramt.
Als Hundeverhaltenstrainer greifen dieselben Richtlinien und Gesetze. Mit diesem Praxislehrgang sammelst du bereits praktische Trainingserfahrung, die bei einer behördlichen Zulassung eine große Rolle spielt.
Das ATN-Zertifikat dokumentiert deine fachliche Qualifikation und schafft Vertrauen bei Hundehaltern, die eine kompetente Beratung suchen.
Wie ist der Beruf des Hundeverhaltensberaters rechtlich geregelt?
Im Gegensatz zu den Hundeverhaltensberatern sind die Tätigkeiten und Kompetenzen der Katzenverhaltensberater bisher weder in Deutschland noch in Österreich oder der Schweiz einheitlich gesetzlich geregelt. Allerdings gibt es Themengebiete, bei denen man von dir als Profi erwartet, dass du dich hier zumindest auch in einem gewissen Rahmen auskennst.
Diese Regelungen betreffen grundsätzlich drei unterschiedliche Bereiche:
- Deine eigene Praxis
- Den Klienten und seine Hunde
- Das Veterinäramt
Die Beachtung des Datenschutzes bei gewerblicher Tätigkeit betrifft vor allem:
- Deine Webseite
- Deine Kundenkartei
- Die Dokumentation Deiner Arbeit
- Die Art des Kundenkontakts
Versicherung und Haltungsfragen rund um folgende Themengebiete:
- Versicherung (Krankenversicherung, Tierhalterhaftpflichtversicherungen etc.)
- Haftungsfragen bei Unfällen, Beißereien etc.
- Straßenverkehrsordnung
- Aufenthalt in Pensionen und Pflegeeinrichtungen für Hunde
- Mietrecht (Einstellbedingungen, Verpflichtungen und Rechte des Einstellers etc.)
Melde- und anzeigepflichtige Krankheiten
In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es Listen von melde- und/oder anzeigepflichtigen Erkrankungen. Sobald auch nur der kleinste Verdacht bezüglich einer der dort aufgeführten Krankheiten besteht, muss dies den entsprechenden Stellen mitgeteilt werden. Gerade von dir als Hunde-Fachmann erwartet man hier im Zweifel eine besondere Kenntnis und Vorsicht.
Nun sollst du selbstverständlich weder Veterinärmediziner noch Versicherungsmakler oder Rechtsanwalt werden. Dennoch ist es für dich als Hundeverhaltensberater wichtig, dich in diesen Bereichen in gewissem Umfang auszukennen, um die eigenen Klienten adäquat beraten und unterstützen zu können.
Tierschutz
Die ATN hat diesem sehr wichtigen Thema des Rechts und des Tierschutzes ein eigenes Modul in der Ausbildung zum Hundeverhaltensberater gewidmet, um dir auch in diesem Bereich einen möglichst reibungslosen Start in deinen neuen Beruf zu ermöglichen.
Jetzt Hundeverhaltensberater werden
Leistungspaket Fernlehrgang Hundeverhaltensberater
In der Hundeverhaltensberater Ausbildung im Fernlehrgang wird dir jeden Monat eine neue Lektion freigeschaltet. Du lernst von Anfang an interaktiv und gemeinsam mit deiner Mitschülern und den Tutoren. Das Leistungspaket dieses Lehrgangs beinhaltet:
- 24 Lektionen mit über 50 Lehrskripten, angereichert mit vielen Videoclips, Bildern, Grafiken, Animationen
- Multimediale Plattform „Atmentis"
- Video Meetings zu den Lehrgangsinhalten ebenso wie lehrgangsübergreifend
- Individuelle Betreuung durch das Tutoren Team während der Ausbildung
- Regelmäßige interaktive Praxisübungen im Rahmen eines Workbooks
- Kasuistiken zum Thema Verhaltensberatung und Verhaltenstherapie
- Online Magazin mit wichtigen Themen rund um deine Studieninhalte
- Anerkannter IHK Zertifikats-Lehrgang "Betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen" mit wertvollem Business Wissen kostenlos enthalten (nur bei gleichzeitiger Buchung des Praxislehrgangs Hundeverhaltenstrainer)
Umfangreiche Theorie
Um dir das umfangreiche Wissen zur Verfügung zu stellen, das du brauchst, um als Hundeverhaltensberater erfolgreich zu sein, haben wir die ein Paket aus 24 Lektionen mit über 50 Lehrskripten geschnürt, die folgende Themenbereiche behandeln:
- Modul 1 Grundlagen der Verhaltenswissenschaften
- Modul 2 Spezielle Ethologie
- Modul 3 Erziehung, Beziehung und Haltung
- Modul 4 Erleben, Kognition und kognitive Beschäftigungen mit dem Hund
- Modul 5 Wissenschaftliches Arbeiten
- Modul 6 Unerwünschtes Verhalten, Verhaltensstörungen und Behandlung
- Modul 7 Kommunikation mit Kunden
- Modul 8 Mensch-Tier-Beziehung
- Modul 9 Epigenetik und genetische Probleme der modernen Hundezucht
- Modul 10 Gesundheit
- Modul 11 Recht und Aufbau einer Beratungsstelle
Wissenschaftliches Arbeiten
Von besonderer Bedeutung ist an dieser Stelle auch das Modul „Wissenschaftliches Arbeiten“, das dir erlaubt, die Gesetze und Vorgehensweisen wissenschaftlich fundierter Datenerhebung und des wissenschaftlichen Arbeitens zu erlernen. Auf diese Weise wirst du nicht nur in deiner eigenen Praxis ein mehr als fundiertes Qualitätsmanagement in Bezug auf deine Arbeit und deine Therapiekonzepte betreiben können, sondern auch Daten sammeln, die dazu geeignet sind, weitere Studien in deinen Themenschwerpunkten voranzutreiben, und damit zu einem immer besseren Verständnis der Verhaltensweisen der Hunde und der Mensch-Tier-Beziehung beitragen können.
Von der Theorie in die Praxis
Eines der Vorurteile, mit denen sich Fernlehrgänge häufig konfrontiert sehen, ist, dass sie zu theorielastig seien, sodass die praktischen Fähigkeiten, die zur Ausübung eines Berufes benötigt werden, auf diese Weise nicht vermittelt werden können. Es steht außer Zweifel, dass theoretisches Wissen für ein erfolgreiches, wissenschaftlich fundiertes Arbeiten unverzichtbar ist. Es ist allerdings eine weitverbreitete irrige Annahme, dass Theorien ein Selbstzweck seien und nicht unmittelbar mit dem praktischen Handeln in Verbindung stünden. Gerade durch die unzähligen Kasuistiken und Video-Meetings zu tatsächlichen Fällen wird der theoretische Stoff der Lektionen umgehend in seine konkrete praktische Umsetzung überführt.
Hier evtl. hub spot download mit der genauen Beschreibung der Modul-Inhalte anbieten Inhalt & Verlauf der Ausbildung zum Hundeverhaltensberater
Leistungspaket Praxislehrgang Hundeverhaltenstraining
Der Praxislehrgang „Hundeverhaltenstraining“, der frühestens 7 Monate nach Beginn des Fernlehrgangs Hundeverhaltensberater begonnen werden kann, beinhaltet folgende Leistungen:
- 6 zweitägige, 2 dreitägige und 1 viertägiges Praxisseminar (18 Tage Präsenz + 4 Tage Online) im kleinen Teilnehmerkreis
- 30 Stunden ergänzende Online-Fallbesprechungen exklusiv im Praxislehrgang
In den Aufgabenbereich des Verhaltensberaters fallen alle Formen des Verhaltens, unabhängig davon, ob sie für den Halter vielleicht störend, allerdings für den Hund biologisch sinnvoll, schlicht unerwünscht oder echte psychischen Störungen im Sinne ICD 10 sind.
Unter Anleitung deiner Dozenten setzt du das in den Skripten erworbene theoretische Wissen in Präsenz- und Onlineseminaren in die Praxis um. Um die bestmöglichen Lernerfolge zu erzielen, ist die Teilnehmerzahl begrenzt.
Die praktischen Lehrinhalte
Transfer des Gelernten in die Praxis
Eine Vielzahl von „Verhaltensproblemen“ entstammen absolut dem Normalverhalten der Hunde, sind aber mit dem Alltag und der Lebensumwelt des Halters unter Umständen nur schwer in Einklang zu bringen.
Ob dieses Verhalten tatsächlich problematisch ist oder lediglich in den Augen des Halters oder seiner Umwelt so erscheint, ob es sich dabei um eine Adaptation und damit um eine Lernleistung handelt, mit der der Hund versucht, bestimmten Lebensumständen gerecht zu werden, ist eines der zentralen Themen der Verhaltensberatung.
Aufgabe des Verhaltensberaters ist es, die Situation zu analysieren und mit dem Halter adäquate Lösungsansätze zu finden.
Spezifisches Training
Grundsätzlich gelten natürlich für jedes Training die gleichen Lerngesetze. Dennoch ist es gerade im Verhaltenstraining von größter Bedeutung, das Training hochindividuell auf den einzelnen Hund und seinen Menschen abzustellen. Daher sind gerade die Themen „Konzeptlernen“, „Choice Based Training“ und „Do as I do“ in diesem Lehrgang von so zentraler Bedeutung.
Denn neben dem eigentlichen Training sind in der Verhaltenstherapie, die begleitenden und zugrundeliegenden Emotionen und Befindlichkeiten der entscheidende Faktor für die dauerhafte Modifikation und Veränderung des Verhaltens.
Abgleich zwischen Beobachtung und Halterschilderungen
Eine besondere Herausforderung hierbei ist, dass du alle Informationen, die du nicht durch Beobachtung sammeln kannst, nur über den Halter und damit vorselektiert und gefärbt erhältst. Durch gezielte Fragestellung möglichst präzise Auskünfte zu erhalten und diese mit deinen eigenen Beobachtungen in Einklang zu bringen, ist eine der großen Herausforderungen dieses Berufszweiges.
Kasuistiken gemeinsam mit Dozenten und Mitschülern lösen
Hierzu erhältst du während der Ausbildung zum Hundeverhaltensberater und im Praxislehrgang Hundeverhaltensberater eine große Fülle an Kasuistiken, die du lösen und in Video-Meetings mit deinen Mitschülern und Dozenten diskutieren kannst. Außerdem erhältst du ein umfangreiches Modul zur Gesprächsführung und Beratung deiner Klienten, in dem du ebenfalls die Möglichkeit hast, diese Fertigkeiten auszubauen und zu erproben.
Ablauf der praktischen Ausbildung Hundeverhaltenstrainer
Die Module des Praxislehrgangs sind zeitlich so aufeinander abgestimmt, dass du alle Praxismodule innerhalb eines Jahres absolvieren kannst.
4 zweitägige Praxisseminare
In vier zweitägigen Praxisseminaren „Basics des Verhaltenstrainings“ erarbeitest du Grundlagen des Verhaltenstrainings, zielgerichtet auf dein Lernziel Verhaltensberatung und -therapie, damit du deine Klienten später umfassend anleiten und betreuen kannst.
Mit eigenen Hunden und eingeladenen Mensch-Hund-Teams trainierst du die nötigen Übungen und Signale unter Einbeziehung modernster Trainingsmethoden, wie Choice Based Training und ‘Do as I do’.
Diese Wochenend-Seminare finden mit vierwöchigem Abstand statt, sodass du jeweils ausreichend Zeit hast, das Gelernte zu üben und Hausaufgaben zu bearbeiten.
- 2 dreitägige Praxisseminare (Präsenz, Fr–So)
- 1 viertägiges Praxisseminar (Präsenz, Do–So)
- 2 zweitägige Seminare (Online, Sa–So)
In einem viertägigen und zwei dreitägigen Praxisseminaren „Praxis der Verhaltenstherapie“ baust du auf den gelernten Grundlagen des Verhaltenstrainings auf. Folgende Lernziele stehen im Fokus:
- Erstellen von fundierten Anamnesen mit Einschätzung von Mensch-Hund-Teams vor Ort
- Gewinnen von Sicherheit im Umgang mit verschiedensten Emotionslagen des Hundes und Etablieren angepasster Management- und Trainingsmaßnahmen
- Führen zielführender und wohlwollender Gespräche – in Beratung und Begleitung der Hundehalter
Zwei Onlineseminare zum Thema „Ausdrucksverhalten des Hundes“ und „Kommunikation mit Kunden“, angereichert mit vielen Videoclips und Übungsaufgaben, runden dieses Praxismodul ab.
Wir haben im Lehrgang Hundeverhaltensberatung wie auch im Praxislehrgang „Hundeverhaltenstraining“ eine Fülle von Praxisfällen für dich vorbereitet: Kasuistiken, die du mit deinen Mitschülern und einem betreuenden Dozenten bearbeitest, und auch „fertige“ Kasuistiken zum Selbststudium. Im Rahmen des Lehrgangs „Hundeverhaltensberatung“ erhältst du:
- ein ConnectiBook (Lehrskript) mit vielen ausführlichen Kasuistiken
- ein ConnectiBook (Lehrskript) in Form eines Workbooks mit Online-Aufgaben zu Kasuistiken
- wöchentliche Zoom-Meetings mit fortlaufenden Fallbesprechungen
Im Rahmen des Praxislehrgangs „Hundeverhaltenstraining“ erarbeitest du in Online-Veranstaltungen gemeinsam mit deinen Dozenten Kasuistiken aus den verschiedensten Bereichen und steigst damit noch tiefer in Vielfalt und Besonderheiten individueller Fälle aus der Verhaltenstherapie ein.
Fallstudien aus der Praxis - Kasuistiken
Jeder Fall ist einzigartig
Zu Beginn deiner Ausbildung wünscht du dir vielleicht ein konkretes Handlungsschema, das dir Sicherheit gibt und das du auf eine Reihe von ähnlichen Fällen anwenden kannst.
Sehr bald wirst du jedoch feststellen, dass es den einen, richtigen Weg nicht gibt. Jeder Fall ist einzigartig und besonders und fordert eine individuelle, auf den jeweiligen Fall genau angepasste Lösungsstrategie.
In unserem Skript „Kasuistiken – Fallstudien aus der Praxis” bringen wir dir den Alltag deiner zukünftigen Arbeit näher. Verhaltensberater und Verhaltenstrainer aus Europa und Amerika stellen dir ausführliche Fallstudien aus ihrer praktischen Arbeit vor.
Die Verhaltensfälle (case studies) sind so aufbereitet, dass du als Leser die Entwicklung des Beratungs- und Trainingsprozesses mitverfolgen kannst. Du erlebst, was, wann, wo und warum empfohlen wurde und welche Weichen letztendlich für einen erfolgreichen Beratungsprozess gestellt wurden.
Interdisziplinäres Expertenteam
So umfangreich und vielschichtig das Wissen ist, das du im Rahmen deiner Ausbildung zum Hundeverhaltensberater erwirbst, so breitgefächert ist unser Autoren- und Dozententeam, das dich in deiner Ausbildung begleitet.
Das Wissensspektrum, über das du als Verhaltensberater verfügen musst, stammt aus einer Vielzahl unterschiedlichster Forschungsbereiche und Studiengebiete. Für uns ist es von zentraler Bedeutung, dass dir jeder Teilbereich deiner Ausbildung von Spezialisten aus den jeweiligen Forschungsschwerpunkten (Verhaltensbiologie, Tiermedizin, Neurologie, Biologie) aufbereitet wird.
Für die praktische Anwendung des erworbenen Fachwissens stehen dir eine Vielzahl erfahrener Verhaltensberater zur Seite, die dir mit Kasuistik und Wissenstransfer helfen, das Gelernte in die Praxis umzusetzen.
Auf diese Weise können Sie während Ihrer gesamten Ausbildung aus dem Vollen schöpfen und erhalten Ihr theoretisches und praktisches Wissen aus erster Hand.
Autoren des Lehrgangs
- Sandra Bennewitz
- Dr. Immanuel Birmelin
- Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold
- Judith Böhnke
- Dr. Kurt Hammerschmidt
- Maria Hense
- Irène Julius
- Prof. Dr. phil. Michael Kraus
- Dipl.-Biologe Joachim Leidhold
- Patricia Lösche
- Dr. Anna Sophie Müller
- Daniela Müller
- Dr. Miriam Paulisch
- Prof. Dr. Helmut Prior
- Christina Sondermann
- Katy Sonderschefer
- M.A. Annabelle Steiger
- B.Sc. Gerrit Stephan
- Angela Tang
- Sonja Reitter
- Sandra Wulff
- Dr. rer. nat. Petra Walter
- Dr. Cathleen Wenz
- Dr. rer. nat. Sven Wieskotten
- Sabine Winkler
- Dr. Erik Zimen
Unsere Dozenten und Tutoren
André Känel
- Hundetraining, Hundeverhaltensberatung, Hundeverhaltenstraining
B.Sc. Gerrit Stephan
- Hundetraining, Hundeverhaltensberatung, Hundeverhaltenstraining, Hundewissenschaften
Bettina Brückler
- Assistenzhundetraining, Hundetraining, Hundeverhaltensberatung, Hundeverhaltenstraining, Therapiebegleithundetraining
Heike Benzing
- Hundetraining, Hundeverhaltensberatung
Katrin Heimsath
- Hunderverhaltenstraining, Hundetraining, Hundeverhaltensberatung
Melanie Mayr
- Hundetraining, Hundeverhaltensberatung, Hundeverhaltenstraining
Sandra Prätorius
- Assistenzhundetraining, Hundetraining, Hundeverhaltensberatung, Hundeverhaltenstraining, Therapiebegleithundetraining
100+ namhafte Dozenten und Autoren aus dem gesamten DACH-Raum.
Kombinationen
Das Besondere an den Lehrgängen der ATN ist, dass sie modular aufgebaut sind und es dir ermöglichen, passende Themen aufeinander aufbauend oder sich gegenseitig ergänzend zu erlernen. Du erhältst so die Möglichkeit, mit geringem finanziellen und zeitlichen Aufwand deine Qualifikationen sinnvoll zu erweitern – und das alles innerhalb derselben Schule, bestens aufeinander abgestimmt.
Der Ausbau der eigenen Expertise bedeutet nicht nur die Gelegenheit, den eigenen Wissensdurst zu stillen. Mehr Wissen bietet auch eine Möglichkeit, sich durch Qualität und Kompetenz von der Konkurrenz abzusetzen und die Kunden langfristig und nachhaltig an sich zu binden.
Noch Fragen? Dann lass dich gerne unverbindlich beraten.
Häufig gestellte Fragen zur Hundeverhaltensberater Ausbildung
Was kann ich als Hundeverhaltensberater?
Du berätst Hundehalter in allen Fragen des Zusammenlebens und möglicher Verhaltensauffälligkeiten oder Probleme mit ihrem Hund. Im ersten Schritt geht es daher um eine Verhaltensanalyse ebenso wie eine genaue Ermittlung der Lebensumstände des Hundes. Im zweiten Schritt entwirfst du Management-, Trainings- und Therapiekonzepte, die dem Hund und Halter ein harmonischeres Zusammenleben ermöglichen. Hierzu benötigst du fundierte Kenntnisse im Bereich der Ethologie, Ontogenese und des Ausdrucksverhaltens ebenso wie der Emotionen und Befindlichkeiten des Hundes.
Wie ist der Beruf des Hundeverhaltensberaters rechtlich geregelt?
Grundsätzlich ist es in Deutschland so, dass jeder, der professionell und gewerblich aktiv mit Hunden trainiert, über einen Sachkundenachweis nach § 11 Abs. 1 Nr. 8f TierSchG verfügen muss. Für rein beratende Tätigkeiten kann es je nach Bundesland und Veterinäramt Ausnahmeregelungen geben. Diese müssen bei deinem zuständigen Veterinäramt erfragt werden.
Wie läuft eine Ausbildung zum Hundeverhaltensberater ab?
Du absolvierst den theoretischen Teil deiner Ausbildung als Fernstudium. Indem du dich auf unserer multimedialen Plattform einloggst, stehen dir alle Lernmaterialien in Form von Skripten, Videos, Learning-Apps und vielem mehr zu Verfügung. Im Rahmen von regelmäßig stattfinden Online-Meetings zu allen Lehrgangsinhalten hast du die Möglichkeit, eng mit unseren Tutoren, Dozenten und deinen Mitschülern zusammenzuarbeiten, dich auszutauschen und konkrete Praxisfälle zu lösen.
Den praktischen Teil deiner Ausbildung absolvierst du in Präsenz- und Online-Seminaren. Die Praxisinhalte sind zeitlich und inhaltlich eng auf die theoretischen Inhalte abgestimmt.
Wo finden die Hundeverhaltensberater-Abschlussprüfungen statt?
Du kannst die schriftliche Prüfung ganz bequem als Online-Prüfung (5 x / Jahr) von zu Hause aus absolvieren.
Benötigst du einen Sachkundenachweis nach § 11 Abs.1 Nr. 8f TierSchG, belegst du nach dem Lehrgang den Praxisteil (Hundeverhaltenstrainer) und absolvierst anschließend eine praktisch-mündliche Abschlussprüfung in Präsenz. Hier ist auch ein Amtsveterinär anwesend.
Wie komme ich an das Infomaterial zur Hundeverhaltensberater-Ausbildung?
Alle wichtigen Informationen findest du auf unserer Homepage oder in unserer Broschüre. Für weitere Fragen und Infos wende dich sehr gerne an unser Sekretariat: 04192 20 10 438 (8-16 Uhr).
Gibt es auch Praxis in der Ausbildung zum Hundeverhaltensberater?
Praxistransfer Im Fernlehrgang erhältst du in den zahlreich angebotenen Videomeetings zu Verhaltenstraining und Verhaltensberatung, in denen du von Tutoren betreut und angeleitet wirst. In regelmäßigen Abständen werden dir in Workbooks auf Videos basierende Praxisbeispiele zusammen mit einer Aufgabenstellung präsentiert. Du kannst diese Aufgaben bearbeiten und an die Tutoren einsenden.
Im Praxispaket „Verhaltenstraining“, welches du seperat buchst, lernst du „handling“ und „knowhow“ im Training mit deinen Hunden und Anleitung fremder Mensch-Hunde-Teams, des Weiteren das Erstellen fundierter Anamnesen mit Einschätzung von Mensch-Hunde-Teams vor Ort, die Sicherheit im Umgang mit verschiedensten Emotionslagen des Hundes, das Etablieren angepasster Management- und Trainingsmaßnahmen und wohlwollende Gesprächsführung – in Beratung und Begleitung der Hundehalter.
Wo finden die Praxisseminare des Praxispakets "Verhaltenstraining" statt?
An folgenden Standorten finden die Praxisseminare statt:
DEUTSCHLAND:
- Oberursel/HE
- Weinstadt/BW
- Zell im Fichtelgebirge/BY
- Langenhagen/NS
- Engen/BW
- Schöppingen/NRW
SCHWEIZ:
- Frienisberg Seedorf/BE
Bereit für den Start als Verhaltensberater und Trainer für Hunde?
